Vier Werke von Verena Hentschel beim Cheers for fears-Festival 2019

Beim diesjährigen Cheers for Fears-Festival vom 19. – 22.9.2019 in Köln ist Verena Hentschel, Master-Studentin der Integrativen Komposition mit den Schwerpunkten Elektronische Komposition und Visualisierung, mit vier Werken vertreten. Zuvor studierte sie an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf Musik und Medien mit dem künstlerischen Hauptfach klassischer Kontrabass und dem Schwerpunkt Visual Music.
Als bildende Künstlerin stellte sie außerdem regional und überregional Malereien in Köln, Siegburg, Bonn und Antwerpen aus.

Wrapped (Vier-Kanal-Mischung). Hybrid aus Sounddesign und Musik. Komposition verschiedenartiger Strukturen und Texturen von Klangflächen, in denen der Granularsynthese eine besondere Bedeutung zukommt.

Disconnecting Glue (Vier-Kanal-Mischung). Remix. Technoid-basslastige Komposition mit Samples aus der 4. Symphonie von Anton Bruckner.

Der Kunstfilm Somewhere between Techno und Waschmaschine beschäftigt sich mit Repetition im Klang und ihrer visuellen Entsprechung. Dabei liegt der Schwerpunkt des Films inauditiver Hinsicht auf Aufnahmen von Waschmaschinen, welche die Grundlage für rhythmisch- perkussive und flächige Repetition im Klang liefern. Auf visueller Ebene bilden zwei synästhetischangefertigte Malereien das Bildmaterial, welche zusammen mit der Musik in einen künstlerischen Kurzfilm gebracht werden.

In der filmischen Dokumentation der audiovisuellen Live-Performance Baustelle vermischen sich technoide und beatlastige Rhythmen mit eigenwilligen Baustellensounds. Analog erzeugte Visuals gesellen sich zu digitalen Bildern und stellen visuell den Bezug zu Bauschutt und Co. her. Als Kontrahenten verbinden sich Konkretes und Abstraktes auf Klang- und Bildebene zu einem audiovisuellen, nahezu haptischen Erlebnis.