{"id":10983,"date":"2026-04-17T18:36:38","date_gmt":"2026-04-17T16:36:38","guid":{"rendered":"https:\/\/icem-www.folkwang-uni.de\/icem-web\/?page_id=10983"},"modified":"2026-04-20T17:57:13","modified_gmt":"2026-04-20T15:57:13","slug":"studioanleitung-studio-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/icem-www.folkwang-uni.de\/icem-web\/studioanleitung-studio-2\/","title":{"rendered":"Studioanleitung: Studio 2"},"content":{"rendered":"\n<p>Inhaltsverzeichnis<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"#einschalten\">Ein- und Ausschalten des Studios<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#einrichtung\">Einrichtung<\/a><br><a href=\"#2.1\">2.1. Benutzung des eigenen Computers<br><\/a><a href=\"#2.1.1\">2.1.1. via Apogee Symphony (Mehrkanal-Abh\u00f6re und Aufnahme)<br><\/a><a href=\"#2.1.2\">2.1.2. via Phonitor 3 DAC (Stereo-Abh\u00f6re)<br><\/a><a href=\"#2.2\">2.2. Benutzung des Mac Studio<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#normalisierung\">Normalisierung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"einschalten\">1. Ein- und Ausschalten des Studios<\/h3>\n\n\n\n<p>Vor und nach der Arbeit in Studio 2 m\u00fcssen die Ger\u00e4te unbedingt in der auf dem Sicherungskasten neben der T\u00fcr angegebenen Reihenfolge ein- bzw. ausgeschaltet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Einschalten: 1) Hauptschalter einschalten, 2) alle ben\u00f6tigten Ger\u00e4te in der Einschaltreihenfolge einschalten (S1 bis S7)<br>Ausschalten: 1) alle eingeschalteten Ger\u00e4te in der Ausschaltreihenfolge ausschalten (S7 bis S1), 2) Hauptschalter ausschalten<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"einrichtung\">2. Einrichtung<\/h3>\n\n\n\n<p>In Studio 2 kann sowohl mit dem eigenen Computer, als auch mit dem vor Ort vorhandenen Mac Studio gearbeitet werden. Das RME-Interface ist ausschlie\u00dflich f\u00fcr die Arbeit mit dem Mac Studio vorgesehen. F\u00fcr die Arbeit mit einem eigenen Computer bzw. Notebook sind das Apogee Symphony sowie der Phonitor 3 DAC vorgesehen. Beide Interfaces sind Class Compliant, k\u00f6nnen also auch ohne die Installation von Treibern unter MacOS, Windows 11 und Linux-Systemen benutzt werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"2.1\"><br>2.1. Benutzung des eigenen Computers<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Verwendung eines eigenen Computers in Studio 2 ist \u00fcber zwei Wege m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"2.1.1\">2.1.1. via Apogee Symphony (Mehrkanal-Abh\u00f6re und Aufnahme)<\/h5>\n\n\n\n<p>Das Apogee Symphony Interface wird \u00fcber das USB C-Kabel auf dem Schreibtisch angeschlossen. Es kann, da es Class Compliant ist, ohne die Installation von Treibern direkt verwendet werden. Die Steuerung der Hardware (z.B. Verst\u00e4rkung der Eing\u00e4nge, 48V-Spannung etc.) kann \u00fcber den Encoder und die entsprechenden Buttons am Ger\u00e4t selbst vorgenommen werden. Eine komfortablere Steuerung des Ger\u00e4ts erm\u00f6glicht die Software Apogee Control 2. Da diese nur mit einem Apogee-Account heruntergeladen werden kann, befinden sich aktuelle Installationspakete f\u00fcr dieses Programm auf dem entsprechenden USB auf dem Schreibtisch (oder unten als Download), mit denen die Software bei Bedarf installiert werden kann (Windows und MacOS). <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center gbvc-hide-for-logged-in\"><strong>Einloggen um die Links sehen zu k\u00f6nnen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center gbvc-hide-for-non-logged-in\"><a href=\"https:\/\/cloud.folkwang-uni.de\/s\/p3kSCmm7PWAyM3w\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Treiber Herunterladen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Beim Verwenden des Apogee ist folgendes zu beachten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>das Apogee-Interface (links im Tisch) muss, nachdem die Stromversorgung eingeschaltet wurde (s.o.), manuell gestartet werden<\/li>\n\n\n\n<li>der SPL MC16 (rechts im Tisch) muss auf Input 1 (\u201eAPOGEE + PHONITOR\u201c) geschaltet sein<\/li>\n\n\n\n<li>der Regler am MC16 steuert den Pegel der Lautsprecher<\/li>\n\n\n\n<li>der SOURCE-Regler des Phonitor (auf dem Tisch) muss auf \u201eAPOGEE\u201c stehen<\/li>\n\n\n\n<li>der Regler am Phonitor steuert ausschliesslich den Pegel des Kopfh\u00f6rer-Ausgangs am Phonitor<\/li>\n\n\n\n<li>verwendet werden f\u00fcr das Monitoring via Kopfh\u00f6rer nur die ersten beiden Kan\u00e4le des anliegenden Signals<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Signalfluss<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><br>Apogee Out1-2 > (Patchbay) > Phonitor XLR1 in > MC16 In1-2<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><br>Apogee Out3-16 > (Patchbay) > MC16 In3-16<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patchbay<\/strong>:<br>Die <strong>Ausg\u00e4nge<\/strong> des Apogee sind \u00fcber die Patchbay (Rack links) normalisiert. Es muss also nichts gepatcht werden.<br>Die <strong>Eing\u00e4nge<\/strong> des Apogee m\u00fcssen \u00fcber die Patchbay (Rack links) gepatcht werden, da sie nicht normalisiert sind. F\u00fcr die XLR-Eing\u00e4nge m\u00fcssen die DTOX XLR inputs 1-8 (bzw. die jeweils verwendeten) auf Apogee in 1-8 gepatcht werden. Die XLR-Eing\u00e4nge befinden sich in dem RME DTOX-16I\/O im Rack.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"2.1.2\">2.1.2. via Phonitor 3 DAC (Stereo-Abh\u00f6re)<\/h5>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Projekte, bei denen nur eine Stereo-Abh\u00f6re ben\u00f6tigt wird, kann auch der Phonitor 3 DAC (auf dem Tisch) als Interface benutzt werden. Zu beachten ist, dass diese Soundkarte \u00fcber keine Eing\u00e4nge verf\u00fcgt. Der Phonitor ist, wie auch das Apogee, Class Compliant. Bei der Arbeit mit dem Phonitor k\u00f6nnen sowohl Kopfh\u00f6rer an das Ger\u00e4t angeschlossen werden, als auch die Stereo-Abh\u00f6re des Studios \u00fcber den SPL MC16 angesteuert werden.<br>Der Phonitor wird \u00fcber ein USB-Kabel auf dem Schreibtisch an den mitgebrachten Computer angeschlossen.<br>Beim Verwenden des Phonitor ist folgendes zu beachten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>der SOURCE-Regler des Phonitor (auf dem Tisch) muss auf \u201eUSB\u201c stehen<\/li>\n\n\n\n<li>der Regler am Phonitor steuert den Pegel des Kopfh\u00f6rer-Ausgangs am Phonitor<\/li>\n\n\n\n<li>der SPL MC16 (rechts im Tisch) muss auf Input 1 (\u201eAPOGEE + PHONITOR\u201c) geschaltet sein<\/li>\n\n\n\n<li>der Regler am MC16 steuert den Pegel der Stereo-Abh\u00f6re<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"2.2\">2.2. Benutzung des Mac Studio<\/h4>\n\n\n\n<p>Der Mac Studio (im linken \u201eBein\u201c des Tisches) wird ausschlie\u00dflich mit dem RME-Interface (links im Rack) verwendet. Da das RME-Interface selbst nicht \u00fcber hinreichend analoge Ausg\u00e4nge f\u00fcr die Mehrkanal-Abh\u00f6re verf\u00fcgt, ist an das RME via MADI 1-16 ein Andiamo DA-Wandler angeschlossen. Zu beachten ist also, dass f\u00fcr die Abh\u00f6re in der Software die entsprechenden MADI-Kan\u00e4le angew\u00e4hlt sein m\u00fcssen.<br>Auf folgendes ist bei der Verwendung des Mac Studio zu achten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>der Mac Studio (im linken \u201eBein\u201c des Tisches) wird \u00fcber den entsprechend beschrifteten hellgrauen Schalter eingeschaltet<\/li>\n\n\n\n<li>der SPL MC16 (rechts im Tisch) muss auf Input 2 (\u201eRME\/ANDIAMO\u201c) geschaltet sein<\/li>\n\n\n\n<li>der Regler am MC16 steuert den Pegel der Lautsprecher<\/li>\n\n\n\n<li>Kanal 16 am MC16 beinhaltet den Bassanteil der Top-Lautsprecherkan\u00e4le 9\u201312 und sollte bei Mehrkanalbetrieb immer aktiv sein. Das Bassmanagement f\u00fcr die Top-Kan\u00e4le erfolgt im RME-Interface.<\/li>\n\n\n\n<li>der Phonitor kann mit dem Mac Studio\/RME nicht ohne Patchen verwendet werden. Falls dies gew\u00fcnscht ist, einfach im Steckfeld die Ausg\u00e4nge (RME) Andiamo 1\u20132 auf den XLR 2-Eingang des Phonitor patchen und am Phonitor den XLR 2-Eingang w\u00e4hlen. Das Patchen unterbricht die Signalf\u00fchrung zum MC16 nicht; die Signale werden gesplittet und sind zus\u00e4tzlich auf den XLR-2-Eingang des Phonitor verf\u00fcgbar (siehe Normalisierung).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Patchbay:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>MADI-Ausg\u00e4nge 1-16<\/strong> des RME\/Andiamo (Rack links) sind normalisiert auf die Inputs des MC16. Es muss also nichts gepatcht werden.<br>Die <strong>analoge (Line-)Ausg\u00e4nge<\/strong> k\u00f6nnen bei Bedarf gepatcht werden.<br><strong>Mikrofonsignale<\/strong> via XLR werden direkt am RME-Interface angeschlossen. <strong>Line-Inputs<\/strong> k\u00f6nnen \u00fcber RME Line in 1-8 bei Bedarf gepatcht werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"normalisierung\">3. Normalisierung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Neutrik-Steckfelder sind teilweise normalisiert (Halbnormalisierung nach unten). Alle analogen Leitungen werden \u00fcber die Neutrik-TT-Steckfelder im Rack gef\u00fchrt und sind dank der Normalisierung f\u00fcr die h\u00e4ufigsten Anwendungsf\u00e4lle ohne zus\u00e4tzliche Verkabelung vorbereitet.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Kontext bedeutet Normalisierung, dass Signale intern weitergeleitet werden, als w\u00e4re ein Kabel gesteckt. Konkret sind die Steckfelder halbnormalisiert von der oberen zur unteren Buchse. <strong>Alle Buchsen mit wei\u00df hinterlegter Beschriftung sind entsprechend halbnormalisiert.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Verbindung wird unterbrochen, wenn ein Kabel in die untere Buchse gesteckt wird. Das Einstecken in die obere Buchse unterbricht die Verbindung hingegen nicht, sondern wirkt als Split: Das Signal wird weiterhin nach unten gef\u00fchrt und gleichzeitig \u00fcber das gesteckte Kabel ausgegeben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1032\" height=\"399\" src=\"https:\/\/icem-www.folkwang-uni.de\/icem-web\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Halb-Normalisiert.png\" alt=\"Grafik Normalisierung\" class=\"wp-image-10984\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Jorge Vallejo. Danke an Ruben Philipp. Stand April 2026. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhaltsverzeichnis 1. 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